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Google Ads oder Facebook Ads

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Von - Jul 16, 2019

Haben Sie sich schon immer gefragt, ob Sie Google Ads oder Facebook Ads verwenden sollten?

Facebook ist ein ernstzunehmender Konkurrent der größten Suchmaschine, die bisher täglich von Vielen genutzt wird. Es ist nicht immer einfach herauszufinden, welcher Anbieter für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist. Vielleicht hilft Ihnen dieser Artikel bei der Entscheidung.

Facebook Ads vs. Google AdWords:

Was sind die Unterschiede zwischen diesen beiden Werbeplattformen?

Google ist eine Suchmaschine (wir könnten es heutzutage sogar als „Antwortmaschine“ bezeichnen) und Facebook ist eine Social-Media-Plattform.

Dies bedeutet, dass Kunden, die Google verwenden, nach einer bestimmten Antwort auf ihre Fragen suchen.

Auf Facebook nutzen diese Kunden die Plattform jedoch, um mit Freunden und Familien zu interagieren oder herauszufinden welche Trends aktuell interessant sind.

Google AdWords bietet Nutzern die Möglichkeit, Anzeigen für ein bestimmtes Produkt abzuspielen, wenn sie nur nach diesem Produkt suchen.

Diese Benutzer haben eine genaue Vorstellung davon, was sie gerade wollen.

Daher konvertieren diese Kunden mit größerer Wahrscheinlichkeit als in den sozialen Medien.

Unabhängig davon, für welchen der beiden Werbeanbieter Sie sich entscheiden, werden beide über Pay Per Click (PPC) abgerechnet. Dies bedeutet, dass Sie einen bestimmten Betrag an Facebook oder Google zahlen, sobald ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt.

Um einen besseren Überblick über die Kosten Ihrer Kampagne zu erhalten, können Sie ein Tagesbudget auswählen oder das Gesamtbudget für die Laufzeit der Kampagne festlegen.

Vor- und Nachteile von Google Ads & Facebook Ads

Wir wollen Ihnen helfen herauszufinden, welche die richtige Werbeplattform für Sie ist, und fassen hier einige Fakten zu Google Ads und Facebook Ads zusammen.

Vor- und Nachteile von Google AdWords:

Als AdWords-Werbetreibender bieten Sie auf bestimmte Keywords, die Google-Nutzer in ihre Suchanfrage eingeben.

Ziel ist es, dass Ihre Anzeige über den organischen Suchergebnissen erscheint. 

Was spricht für Google AdWords?

Laut Statista hat Google derzeit einen weltweiten Marktanteil von 88,44% als Suchmaschine. Die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs ist sehr hoch, da der Nutzer Sie erreicht, weil er aktiv nach einem bestimmten Keyword gesucht hat.

Relevanz: 

Sie erreichen Nutzer, die genau die richtigen Keywords suchen.

Retargeting: 

War schon jemand an Ihrem Produkt interessiert? Google merkt sich dies und gibt Ihre Anzeige erneut für diesen Nutzer wieder. Es gibt gute Chancen, ein Interesse an einem Produkt in einen Kauf umzuwandeln.

Was spricht gegen Google Ads?

Zeitaufwand:

Das Erstellen und Verwalten der Anzeigen kann lange dauern und erfordert Know-How.

Kosten:

Je nach Branche können die Kosten pro Klick erheblich sein. Es ist daher ratsam, ein Budget festzulegen und die Kampagne im Auge zu behalten.

Platzbegrenzung:

Der Platz in der Anzeige ist auf nur drei Textzeilen beschränkt.

Vor- und Nachteile von Facebook-Anzeigen

Im Gegensatz zum Google-Konzept, bei dem Werbetreibende für bestimmte Schlüsselbegriffe bezahlen, hilft Ihnen Facebook, Nutzer anhand ihrer Interessen und ihres Nutzerverhaltens zu identifizieren und Ihre Anzeigen entsprechend zu schalten.

Facebook ist daher ein gutes Tool zur Kundenakquise. Während Sie mit AdWords neue Kunden finden, hilft Facebook Ihren Kunden, Sie zu finden und Ihre Marke besser bekannt zu machen.

Warum sollten Sie Facebook-Anzeigen verwenden?

Kontrolle:

Sie können das Tagesbudget und den maximalen CPC (Cost-per-Click) steuern.

Mediennutzung:

Sie haben die Möglichkeit, Bilder und Videos einzubinden. Dies hilft, Produkte und Dienstleistungen besser zu verkaufen.

Lookalike-Zielgruppen:

Basierend auf Ihrem Käuferprofil können Sie mit Hilfe von Lookalike Audiences Zielgruppen definieren.

Einfach zu verwenden:

Facebook-Anzeigen sind einfacher einzurichten als Google AdWords. Es ist jedoch ratsam, einen erfahrenen Fachmann einzustellen, damit die Anzeigen optimal gestaltet werden.

Erweiterte Ausrichtungsoptionen:

Durch das Definieren demografischer Daten wie Region, Alter und Interessen können Sie Ihre Zielgruppe eingrenzen.

Google Ads

Was spricht gegen Facebook Ads?

Wenn die Zielgruppe nicht korrekt eingestellt wird und nicht mit Ihrer Zielgruppe übereinstimmt, wird Ihre Anzeige nicht den Interessenten angezeigt, die Sie mit Ihrer Werbung ansprechen wollten. 

Abhängig von diesen Einstellung ist die Mehrheit der Nutzer möglicherweise nicht an Ihrer Anzeige interessiert und findet sie irrelevant.

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Es kann vorkommen, dass ein Nutzer zu früh im Kaufzyklus mit Ihrer Anzeige konfrontiert wird. Das heisst, dass dieser Kunde noch kein Interesse an Ihren Produkten hat.

Zusammenfassung

Da sich Facebook Ads und Google AdWords in vielerlei Hinsicht unterscheiden, ist nicht für jeden Werbetreibenden klar, welche der beiden Werbeplattformen der Gewinner sein wird.

Beide Anbieter haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile. Darüber hinaus richten sie sich an unterschiedliche Zielgruppen. 

Google konzentriert sich auf diejenigen Nutzer, die bereits auf ihrer Suche nach einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Dienstleistung sind. Facebook-Anzeigen richten sich an Nutzer, die sich in einem virtuellen, sozialen Umfeld befinden.

Je nachdem, wie viel Werbebudget Sie haben und welche Art von Publikum Sie erreichen möchten, können Sie Ihre Produkte über beide Anbieter effektiv bewerben.

Warum probieren Sie nicht beide Plattformen aus?

Lassen Sie sich bei Ihrer nächsten Kampagne von uns unterstützen!

Melden Sie sich zu einem unverbindlichen Gespräch. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.